drupa

18.05.2000 - 31.05.2000

Messegelände Düsseldorf

Live-Berichterstattung von der DRUPA 2000

Die DRUPA, die weltgrößte Messe für Unternehmen und Firmen der Print-Medienbranche hat wieder zugeschlagen. Seit der letzten DRUPA hat sich unwahrscheinlich viel getan. Man merkt förmlich die Bewegung im Printmarkt. Alles was irgendwie weltweit über Rang und Namen verfügte, war hier vertreten.

Wir waren für Euch vor Ort und haben die interessanten Aspekte und revolutionären Neuerscheinungen für Euch begutachtet.

Fangen wir bei unserem kleinen Messerundgang einmal am Ende der Produktionskette an. Am Stand von Heidelberg waren die neusten Druckmaschinen vom Weltmarktführer nicht nur optisch, sondern auch in voller Aktion zu sehen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit wurde gezeigt, wie schnell moderne Druckmaschinen z.B. Tageszeitungen produzieren können. Hier sind Zahlen wie 40.000 Blatt pro Stunde nicht aussergewöhnliches. Zum Vergleich kommt ein Top-Laserdrucker mit 8 Seiten pro Minute daher, also etwas müde dahingegen.

Ebenso war viel bei der Eingabe von Bilddaten zu sehen. AGFA präsentierte neue Scannertechnologien und Digitalkamerasysteme.

Neues gab es auch bei Quark zu sehen. In einer gelungenen Präsentation wurde der neue Quark XPress Passport 5 gezeigt sowie die PlugIns "avenueQuark" und "Quark Immedia" für Quark XPress der Öffentlichkeit vorgestellt. Beide PlugIns sind schon jetzt für XPress 4.1 verfügbar, beim Erscheinen von Quark XPress5 sind diese bereits im Lieferumfang mit inbegriffen.

Selbstverständlich gehörte unsere ungeteilte Aufmerksamkeit dem neuen Apple-Betriebssystem MacOS X. Dieses war am Apple-Stand zwar noch nicht an den brandneuen PowerMac G4 mit Cinema Display zu sehen, wohl aber in einer Präsentation an der Grossformatleinwand. Die neue Aqua-Oberfläche sorgte für hervorragende Stimmung und es gab im Publikum positive Resonanz auf die neueste Apple-Entwicklung. Im Sommer soll eine kostenlose Beta-Version frei von den Apple-Seiten herunterzuladen sein.

Am Adobe-Stand gab es neben dem neuen Adobe InDesign 1.5 auch Präsentationen zum Thema PDF-Workflow zu sehen.

So können PDF-Dateien anders als PostScript-Dateien noch endgeprüft werden (in Adobe-deutsch Preflight genannt) und mit dem Acrobat Reader korrekturgelesen werden.

Die so geprüften PDF-Dateien sollen laut Adobe zu jedem Belichtungs-Dienstleister geschickt werden können; problematisch ist hier immer noch die Ausgabe auf Filmbelichter mit nicht 100 Prozent Adobe-kompatiblem Chipsatz. Auf vielen Belichtern kommt es hier zu erheblichen Problemen beim Belichten (vor allem bei überdruckten Flächen). Hier sollte Adobe noch nacharbeiten, um den sonst sauber laufenden PDF-Workflow reibungsfrei zu gestalten.

Bilder und Bericht : Christian Abele (vom 25.5.2000)

 

 

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