Der nunmehr dritte Teil der Pinball-Serie von Sierra begibt sich (Spielberg läßt grüßen) in die Urzeit. Die Hintergrundgeschichte, die die 15 verschiedenen Tische einrahmt: Ein Flugzeug stürzt im Gebirge ab. Die drei Insassen sind auf einmal mit Sauriern, Höhlenmenschen, einem Verrückten sowie den Widrigkeiten des Dschungels konfrontiert.  

Man bahnt sich den Weg durch einen Urzeitdschungel...
  Was will man über einen Flipper noch groß sagen? Das Verhalten der Kugel ist realistisch und die Tische sehr ausgetüftelt, aber nicht ganz so vielfältig wie bei Creep Night. Dafür gibt es aber fünfzehn verschiedene Tische, was die Lust am Entdecken gewaltig schürt. Zwischen den einzelnen Tischen gibt es nette Animationen, die die Hintergrundgeschichte weiterspinnen, was zumindest in der Anfangszeit recht lustig ist.
     

Die einzelnen Tische sind so konstruiert, daß sie mit einiger Übiung zu bewältigen sind. Nebenbei gibt es unbegrenzte Continues, so daß man nicht immer auf den drei Anfangstischen spielt und die anderen zwölf nie ausprobieren kann.

Die technischen Anforderungen sind recht hoch. Auf meinem Starmax (604e, 160Mhz, 80Mb) ruckt die große Installation doch gewaltig. Mit der mittleren, bei ausgeschalteter Sprachausgabe, spielt's sich um einiges besser. Wer einen G3 hat, dürfte in den vollen Genuß der grafischen und tontechnischen Finessen kommen. Gesteuert wird, wie üblich, über die Tastatur.


Der vergessene Kontinent ist zwar kein Meilenstein in der Spielegeschichte, aber für Flipper-Fans eine gute Investition. Mit den fünfzehn verschiedenen Tischen dürfte auch die Motivation auf längere Sicht erhalten bleiben. Wer Flipper nicht mag, den dürfte auch dieses Spiel nicht bekehren.

 
... und legt sich auf dem nächsten Tisch mit einem Tyrannosaurus Rex an.

 
Grafik
Idee
Spielspaß
Gesamtwertung

Redaktion:

Kai Surendorf