Mächtig viel los im alten Silmaria.Und so zieht man denn auch los und stürzt sich ins Abenteur. Wahlweise als Dieb, Zauberer oder Krieger.

 

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Die Fischerdörfer sind nach dem Einfall der Söldner recht verlassen.
  Erstmal muß man sich genug Kohle besorgen, um an den Königsriten teilnehmen zuu können. Der Magier Erasmus hat uns diesen Job "vermittelt". Nachdem man ein paar der herumlaufenden Monster abgemurkst hat ist man aber ausreichend bei Kasse. Nebenbei bietet es sich an, ein wenig in der Stadt herumzulaufen und sich deren Bewohner genauer anzuschauen.
 

Die Herrschaftsriten

Um einen neuen König zu finden, muß man die sehcs Aufträge nacheinander arbeiten und zwar in Konkurrenz zu fünf weiteren Mitbewerbern. Die Stellen aber keine allzugroße Konkurrenz dar. Und so zieht man los, verjagt Söldner aus den anliegenden Fischerdörfern, prügelt sich mit der unsterblichen Hydra (und bekommt dabei Unterstützung von der sympathischen Mitbewerberin Elsa von Spielburg!), und rennt sich teilweise auf der Insel die Füße wund.

Die Charaktere

... auf die man in Silmaria sind sehr liebevoll ausgestaltet und entwickeln sich im Laufe des Spieles. Erasmus, der Zauberer wird krank, und der Apotheker (Nebenbei: Ein alter Hippie!) bedauert, daß er kein ausreichendes Gegengift hat. Der Markthändler bedankt sich dafür, daß man den Korb seiner Frau zurückgebracht hat. Auf der Forscherinsel texten einen die Professoren über die Segnungen der Wissenschaft zu und haben eigentlich nur die Kochrezepte für ihre Pizza im Kopf. Und so weiter. Jeder der Charaktere hat viel Tiefgang, einige sind sogar schon aus den Vorgängern bekannt und neben darauf Bezug.

 
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Wo ist nur Erasmus? Der alte Magier erkrankt während des Spieles schwer und will gerettet werden.
 

Das Spiel

Ist zwar mit viel Rennerei verbunden, aber da sich immer was tut, wird's auch nicht langweilig. Die Kämfe sind zwar wirr, aber mit etwas Übung durchaus zu schaffen. (Tip für die Magier: Erst die Monster blenden und dann zuhauen!) Die Bedienung ist durchaus benutzerfreundlich, lediglich das Wandern auf der Insel nervt.

 
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Auf dem Marktplatz erhält man doch bestimmt einige Informationen.
 
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Wer die Burg erstürmt ist Sieger. Gegen den Magier hat man es nicht leicht zu kämpfen.
 

Mit Quest for Glory: Drachenfeuer ist endlich wieder einmal ein gutes Rollenspiel für den Mac erschienen. Das Spiel ist mit viel Liebe zum Detail gemacht und man merkt, daß die Leute mit viel Spaß bei der Sache waren. (Allein das Essen im Gnomen-Gasthaus ist witzig und auf die Idee mit dem Abenteurer in Rente, den auf einmal die Frühlingsgefühle packen, muß man erstmal kommen!) Und da je nach gewähltem Heldentypus die Geschichte etwas anders verläuft, wagt man auch gerne mal einen neuen Anlauf mit einem anderen Heldentypus.

Noch zu erwähnen wäre, daß man einen Charakter am Ende eines bestandenen Spiels speichern und diesen bei einem neuen Spiel mit all seinen Körperlichen Werten neu laden kann. Dadurch gestaltet sich ein zweites Spiel etwas leichter, da sich in der Praxis gezeigt hatte, daß dieses Spiel wohl eher im Regal verstaubt, hat man sich einmal durchgekämpft.

Empfehlenswert!

 
Grafik
Idee
Spielspaß
Gesamtwertung

Redaktion:

Kai Surendorf